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  • AutorenbildClaudia-Patricia Stepczynski

Das Mundmikrobiom: So wichtig ist ein gesundes Mundmikrobiom für unseren Körper und das Immunsystem

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine unsichtbare Armee in Ihrem Mund, die nicht nur die Zähne und das Zahnfleisch schützen, sondern auch Ihre allgemeine Gesundheit und Ihr Immunsystem unterstützen. Diese Armee nennt sich das Mundmikrobiom und besteht aus einer Vielzahl von Mikroorganismen, die harmonisch zusammenarbeiten, um Krankheiten abzuwehren und den Körper gesund zu halten. In diesem Artikel schauen wir uns genauer an, wie wichtig ein gesundes Mundmikrobiom ist, welche Krankheiten bei einem Ungleichgewicht drohen und wie man mit einfachen Maßnahmen und der richtigen Pflege unser Mundmikrobiom stärken kann.

Die Vielfalt des Mundmikrobioms: Ein Mikrokosmos im Mund

  
Das Mundmikrobiom ist die Gemeinschaft von Mikroorganismen, die in unserem Mund leben. Diese Gemeinschaft umfasst Bakterien, Viren, Pilze und andere Mikroben, die auf der Zunge, den Zähnen, dem Zahnfleisch und der Mundschleimhaut angesiedelt sind. Insgesamt gibt es über 700 verschiedene Arten von Bakterien im menschlichen Mund, die eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung der Mundgesundheit spielen. Ein ausgewogenes Mundmikrobiom ist entscheidend für die Prävention von Krankheiten und die Förderung der allgemeinen Gesundheit. Ein Ungleichgewicht in dieser Mikroben Population kann zu verschiedenen Mund- und Allgemeinerkrankungen führen.

Wie kann man das Mundmikrobiom gesund erhalten?


  1. Regelmäßige Mundhygiene: Das tägliche Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide helfen, schädliche Bakterien zu entfernen und die Bildung von Plaque zu verhindern. Eine antibakterielle Mundspülung kann ebenfalls hilfreich sein, um die bakterielle Belastung im Mund zu reduzieren.

  2. Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Ballaststoffen ist, fördert ein gesundes Mundmikrobiom. Lebensmittel, die Probiotika enthalten, wie Joghurt und fermentierte Produkte, können das Wachstum nützlicher Bakterien unterstützen. Zusätzlich zu einer gesunden Ernährung, können Sie Ihr Mundmikrobiom mit unserem MikroVeda M33+ Mikrobiotisches Mundsprayunterstützen.

  3. Vermeidung von Zucker: Zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke fördern das Wachstum von Karies verursachenden Bakterien. Es ist wichtig, den Zuckerkonsum zu begrenzen und nach dem Verzehr von Zucker die Zähne zu putzen.

  4. Regelmäßige Zahnarztbesuche: Routineuntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen helfen, Zahnerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.


Erkrankungen durch ein gestörtes Mundmikrobiom

Ein gestörtes Mundmikrobiom kann zu einer Vielzahl von Erkrankungen führen, darunter:
  
  1. Karies: Zucker- und stärkehaltige Lebensmittel fördern das Wachstum von kariogenen Bakterien wie Streptococcus mutans, die Säuren produzieren und den Zahnschmelz angreifen.

  2. Zahnfleischentzündungen (Gingivitis): Eine Ansammlung von Plaque entlang des Zahnfleischsaums kann zu Entzündungen und Blutungen führen. Unbehandelt kann Gingivitis zur Parodontitis, einer schwerwiegenderen Form der Zahnfleischerkrankung, fortschreiten.

  3. Mundgeruch (Halitosis): Ein Ungleichgewicht der Bakterien im Mund kann zu unangenehmen Mundgeruch führen.

  4. Orale Infektionen: Ein schwaches Mundmikrobiom kann die Anfälligkeit für orale Infektionen erhöhen, einschließlich Pilzinfektionen wie Soor.


Mundmikrobiom

Die Bedeutung des Mundmikrobioms für die Gesundheit: Verbindungen zu systemischen und Hals-Nasen-Rachen-Erkrankungen


Das Mundmikrobiom spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Immunsystems. Ein gesundes Mikrobiom hilft, schädliche Pathogene in Schach zu halten und Entzündungen zu kontrollieren. Es gibt zunehmende Beweise dafür, dass ein gestörtes Mundmikrobiom mit systemischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Atemwegserkrankungen in Verbindung steht. Ein ungesundes Mundmikrobiom kann auch die Anfälligkeit für Hals-Nasen-Rachen-Erkrankungen erhöhen, da die Mikroben im Mund in nahe gelegene Bereiche wie den Rachen und die Nasenhöhlen eindringen können. Dies kann zu Infektionen und Entzündungen in diesen Bereichen führen.

Unterstützende Maßnahmen für ein gesundes Mundmikrobiom


  1. Ballaststoffe (Bio Akazienfaser): Ballaststoffe sind nicht nur gut für die Darmgesundheit, sondern auch für die Mundgesundheit. Sie stimulieren die Speichelproduktion, die dazu beiträgt, die Zähne zu reinigen und das Wachstum nützlicher Bakterien zu fördern. Akazienfaser ist eine ausgezeichnete Quelle für Ballaststoffe, die dazu beitragen kann, Karies und Zahnerosion vorzubeugen. Ballaststoffe tragen auch zur Förderung unserer Mundgesundheit bei. Durch das längere Kauen ballaststoffreicher Lebensmittel im Mund wird die Speichelproduktion angeregt, was zur Reinigung unserer Zähne beiträgt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass präventive Effekte gegen Zahnkaries und Zahnerosion beobachtet wurden. [1] Unser Bio Akazienfaser Pulver Fibregum® mit 90% Ballaststoffgehalt ist hier eine perfekte Unterstützung, um mehr Ballaststoffe in den Alltag zu integrieren. 

  2. Probiotika: Probiotische Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel können helfen, das Gleichgewicht der Mikroben im Mund wiederherzustellen und die Gesundheit des Mundmikrobioms zu fördern.

  3. Bitterstoffe: Bitterstoffe, die in Lebensmitteln wie Chicorée, Grapefruit und Radicchio enthalten sind, fördern die Speichelproduktion und unterstützen eine gesunde Verdauung. Ein erhöhter Speichelfluss hilft, schädliche Bakterien im Mund zu bekämpfen und die Zähne zu reinigen. Unser Bio BITTER TRÖPFLI 2000 Tröpfli mit 11 Schweizer Bio Bitterkräuter Bittertropfen ist auch hier ein idealer Begleiter in Ihrem Alltag. 

  4. Hydration: Ausreichend Wasser zu trinken ist wichtig, um den Mund feucht zu halten und die Speichelproduktion zu fördern. Speichel ist ein natürlicher Schutzmechanismus gegen Karies und Zahnfleischerkrankungen.


Praktische Tipps für eine effektive Mundhygiene


Eine gründliche Mundhygiene ist die Grundlage für ein gesundes Mundmikrobiom.
Hier sind einige Tipps:
  
  1. Zweimal täglich Zähne putzen: Verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta und bürsten Sie Ihre Zähne mindestens zwei Minuten lang.

  2. Täglich Zahnseide verwenden: Zahnseide entfernt Plaque und Speisereste aus den Zwischenräumen der Zähne, die eine Zahnbürste nicht erreichen kann.

  3. Antibakterielle Mundspülung: Eine Mundspülung kann helfen, Bakterien im Mund zu reduzieren und frischen Atem zu fördern. Wir empfehlen unser SonnenMoor Kräuter Gurgelwasser mit wertvollen Kräutern, weil es pflegt und den Hals, Rachen und Mundraum auf natürliche Weise unterstützt. 

  4. Zunge reinigen: Unsere Zunge beherbergt viele Bakterien, die durch sanftes Bürsten oder einen Zungenreiniger entfernt werden können.


Die Schlüsselrolle des Mundmikrobioms für unsere Gesundheit


Das Mundmikrobiom stellt eine faszinierende Welt dar, die weitreichende Auswirkungen auf unsere Mundgesundheit, unser Immunsystem und sogar unsere allgemeine Gesundheit hat. Diese Mikroben-Gemeinschaft spielt nicht nur eine Rolle bei der Vorbeugung von Zahnkaries und Zahnerosion, sondern auch bei der Regulation von Entzündungen und dem Schutz vor systemischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Ein ausgewogenes Mundmikrobiom fördert nicht nur gesunde Zähne und Zahnfleisch, sondern stärkt auch unsere Abwehrkräfte gegenüber Hals-Nasen-Rachen-Erkrankungen. 

Durch einfache Maßnahmen wie regelmäßige Mundhygiene, eine ballaststoffreiche Ernährung und die gezielte Unterstützung mit Probiotika und Bitterstoffen können wir das Gleichgewicht in unserem Mundmikrobiom erhalten oder wiederherstellen. Ergänzt durch regelmäßige Zahnarztbesuche können wir aktiv dazu beitragen, Mundkrankheiten vorzubeugen und unsere Gesundheit insgesamt zu fördern. Ein bewusster Umgang mit der Mundgesundheit bedeutet somit nicht nur schöne Zähne, sondern ist ein wichtiger Bestandteil für unser gesamtes Wohlbefinden.

[1] Coogan MM, MacKeown JM, Galpin JS, Fatti LP. (2008) Microbiological impressions of teeth, saliva and dietary fibre can predict caries activity Journal of Dentistry 36 (11):892-899

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